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Gesund in den Herbst

Montag, 10.10.2016

Unser Immunsystem

Unser Immunsystem stellt sich mit Herbstbeginn auf die kalte Jahreszeit ein. Es gilt, große Temperaturwechsel zwischen drinnen und draußen auszuhalten, den Organismus gegen Nässe und Kälte zu schützen sowie sich gegen Erkältungskeime zu wappnen – denn gerade die machen in den dunklen Monaten wieder vermehrt die Runde. Nicht umsonst gehört der grippale Infekt – häufig fälschlicherweise auch als Grippe bezeichnet – zu den häufigsten Krankmeldungsgründen in dieser Jahreszeit. Die Frage, die sich also jedes Jahr wieder aufs Neue stellt, lautet: „Was kann ich tun, um mein Immunsystem so aufzustellen, dass es sich erfolgreich wehren kann?“ Wir geben hier einige hilfreiche Tipps, die neben den klassischen Ratschlägen – wie z.B. gesunde Ernährung mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt und ausreichend Bewegung vor allem an der frischen Luft – die körpereigene Abwehr fit machen sollen. Unsere Perspektive dabei: Der neurologische Blickwinkel – denn der erhält aus unserer Sicht noch viel zu wenig Beachtung.

 

Wechselwirkung von Nerven- und Immunsystem

Klar ist: Unser Nervensystem steuert und koordiniert jegliche Prozesse im menschlichen Körper. Vor diesem Hintergrund hat es auch maßgeblichen Einfluss auf das Immunsystem. Wie genau das aussieht, damit beschäftigen sich schon seit vielen Jahren internationale Forscher. Sie konnten nachweisen, dass Interaktionen zwischen spezifischen Proteinen und Neurotransmittern, also zwischen dem Immun- und dem Nervensystem, stattfinden. Damit hier alles gesund funktioniert, braucht es eine reibungslose Kommunikation zwischen den beiden Systemen. Doch die kann leicht gestört werden. So kommt es aufgrund unserer alltäglichen Belastungen – sowohl körperlich als auch mental – immer wieder zu bspw. Verschiebungen von Rückenwirbeln oder anderen Störungen in den Nervenbahnen. Mögliche Folge ist die nur noch eingeschränkt funktionierende Informationsübertragung – und damit eine gestörte Kommunikation. Betrifft diese Störung nun speziell die Interaktion zwischen Immun- und Nervensystem, kann das z.B. zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen.

Umgekehrt konnten bereits positive Effekte nachgewiesen werden, wenn die Kommunikation – beispielsweise durch Chiropraktik – verbessert wurde. So lieferte die Forschungsarbeit „Immune response to spinal manipulation“ der Chiropraktikerin Lee Rimmer Hinweise darauf, dass chiropraktische Behandlungen das Immunsystem stärken können. Hintergrund sei die Veränderung der funktionellen Aktivität der Zellen im Immunsystem, die positive Auswirkungen auf den Gesundheitszustand zeigen würde.

Chiropraktik, besonders die sanften amerikanischen Techniken, bieten daher eine wunderbare Möglichkeit, das eigene Immunsystem für die kalte Jahreszeit gut aufzustellen. Als Einstiegsmonat eignet sich aus unserer Erfahrung vor allem der Oktober – so bleibt genügend Vorlauf für den Immunaufbau.

(c) by K.Metz Friedemann Theil