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Prinzipien

Hauptziel der Osteopathie ist ein Lösen der Blockierung.
A. T. Still, (Gründer der Osteopathie) 1910

A. T. Still betrachtete das Nervensystem und die Irritation der Nerven als eine Reaktion. Die Ursache war etwas anderes.

Osteopathen arbeiten nach drei Basisprinzipien:

Prinzip der Einheit

Erstens bildet der menschliche Körper eine Einheit. Hierbei sind alle Teile aufeinander abgestimmt. Entscheidend für die Gesundheit jedoch ist hierbei, dass der Organismus nur als Ganzes und nicht aus dem Zusammenwirken all der beinhalteten Einzelteile funktoniert!

Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsmethode, die versucht das gestörte körperliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Gerät ein Teil des Systems ins Ungleichgewicht, hat dies Einfluss auf den gesamten Menschen. Jedoch müssen diese Probleme nicht dort auftreten wo sie entstanden sind!

Anhand der Tatsache, dass die Bewegungen des Körpers nur von Muskelketten ausgeführt werden und nicht von einzelnen Muskeln, wird deutlich, dass sich z.B. ein Problem im Knie auf den Nacken auswirken kann, oder, dass ein Beckenschiefstand eventuell Kopfschmerzen verursacht. So können auch Wirbelgelenke und Rippen durch Blockierungen/Subluxationen (sympathische) Nerven von Organen einklemmen und dadurch die entsprechende Organfunktion, wie zum Beispiel die des Herzens, stören.

Das eigene Abwehrsystem

Zweitens verfügt unser Körper über ein „eigenes Abwehrsystem“!

Durch verschiedene Techniken, die vor allem die Durchblutung verbessern, unterstützt der Osteopath den Körper dabei, seine Widerstandsfähigkeit zu stärken. Selbst bei langer Fehlernährung ist der Körper durch sein kontinuierliches Bestreben, Toxine zu binden, zu entgiften und auszuscheiden noch in der Lage erstaunlich gut zu funktionieren.

Das Entstehen von Krankheiten ist abhängig von den Abwehrkräften des Organismus und der Stärke der toxischen Einflüsse.

In all diesen Fällen versucht der Körper jeglichen Reiz, der Stress oder Belastung auslöst, zu verarbeiten. Dazu verfügt er über Kompensationsmechanismen. Jedoch wird der Körper dann anfangen sich anders zu bewegen und abnormale Spannungen aufbauen! Ab einem bestimmten Niveau der Akkumulation von verschiedenen krankhaften Einflüssen ist die Kompensationsfähigkeit und Abwehrkraft des Organismus so weit vermindert, dass sie durch einen erneuten, sogar sehr banalen, Auslöser oder Krankheitserreger (z.B. Kältezug, ungewöhnliche Arbeit, Sturz…) überwunden werden kann. Durch die therapeutische Auflösung dieser krankmachenden Einflüsse kann der Organismus wieder genügend Kompensationsmöglichkeiten aufbauen, so dass er imstande ist, sich selbst zu heilen.

Prinzip der Beweglichkeit

Das  drittes Prinzip ist die „Beweglichkeit“.

Leben ist Bewegung, Bewegung ist Leben. Bei Krankheit ist oft auch die Beweglichkeit eingeschränkt. Hierbei ist aber nicht nur die Beweglichkeit von Gelenken und Muskeln gemeint, sondern auch die der Nerven, Eingeweide, Sehnen, Bändern usw.. So kann beispielsweise eine Störung des Magens Einfluss auf die Beweglichkeit des Zwerchfells und demzufolge auch auf die Beweglichkeit der Wirbelsäule haben!

Hauptziel der Osteopathie ist eine Erleichterung der Blockierung.
A. T. Still, 1910

Er betrachtete das Nervensystem und die Irritation der Nerven als eine Reaktion. Die Ursache war etwas anderes.

Faszienosteopathie

Faszien sind ein bindegewebiges Netzwerk, welches Knochen, Muskeln und Organe miteinander verbindet.

Da Fasziengewebe von vielen Nervenzellen durchsetzt ist, nimmt der Mensch bei Verstauchungen/Trauma aber auch Verklebungen durch Sportverletzungen oder Fehlbelastung häufig Schmerzen wahr. Nach individueller Diagnostik kann man diese Verletzungen und Anhaftungen genau lokalisieren und behandeln. In unserer Praxis werden Faszientechniken aus dem Bereich der Faszienmanipulation nach Stecco und der IASTM-Technik angewandt. Wir begleiten die Behandlung mit individuellen Faszientrainingsplänen.

Faszientechniken sind erfolgsversprechende Techniken, die eine Schmerzerlinderung, vor allem an den Extremitäten und der Wirbelsäule, erzielen können.

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